mega-m.a.x

Das mega m.a.x ist unser Standard-Messsystem für Motorräder und ermittelt den geometrischen Zustand des Rahmens und anderer wichtiger Fahrwerkskomponenten unabhängig von einer möglichen Beschädigung der Vordergabel. Die Vermessung der Schwinge, des Heckrahmens und beliebig definierbarer Messpunkte wie Verkleidungshalter oder Lenker ist möglich. Ausgenommen ist lediglich die Vordergabel, deren Vermessung mit dem f.e.in-Gerät erfolgt. Aufgrund einer engen Zusammenarbeit mit BMW-Motorrad ist die Vermessung der innovativen Duo- und TeleLever-Fahrwerke entsprechend den BMW-Vorgaben gewährleistet. Ebenso unterstützt Yamaha das mega-m.a.x-System.

Messablauf  Der Messbügel wird mit den konischen Zentrierdornen oder einem der mitgelieferten Adapter z.B. in der Bohrung der Schwingenachse aufgenommen und im Fahrzeugheck mit der einstellbaren Strebe abgestützt. Der Zielkörper wird mit dem Stativsystem an der Vordergabel befestigt. Nach Anschluss des PCs wird der Fahrzeugtyp aus der Datenbank ausgewählt. Messungen erfolgen mit Lenkereinschlag nach links und rechts. Zwei CCD-Messkameras erkennen die Lage der Lenkachse aus der Drehbewegung der Zielkörper bzw. der Vordergabel. Sie ermitteln automatisch die Positionen von zwei Infrarot-beleuchteten Zielmarken, die zuvor fast beliebig an der Vordergabel befestigt werden. Ein verschieb- und verdrehbarer Laser vermisst das Rahmenheck und die Schwinge. Das Programm stellt das Messergebnis im Vergleich mit den Herstellervorgaben aus der Datenbank auf dem Display des PCs dar. Das Scheibner-Fahrwerk-Zertifikat ist fertig zum Ausdruck.

Messergebnis  Das ›Scheibner-Fahrwerk-Zertifikat‹, das sie über unsere Software auf ihrem Computer ausdrucken können:

Auflösung für Winkelmessung: 0,01º
Auflösung für Längenmessung: 0,1 mm
Laserleistung: < 1 mW (Schutzklasse 1)
Auflösung elektr. Wegaufnahme: 0,25 mm
Lieferumfang: mega m.a.x, Universelles Stativsystem, Software mit den jeweils aktuellen Herstellerdaten, Transportkoffer
Abmessungen des Transportkoffers: 850 mm x 700 mm x 200 mm
Gewicht: ca. 35 kg (inkl. Transportkoffer)

Ein Video zum mega-m.a.x finden sie unten

CMS

Das CMS (Chassis-Maximizing-System) ist die optionale Erweiterung des mega-m.a.x für den Rennsport und ein ideales Werkzeug für Rennteams und auf Chassis-Tuning spezialisierte Werkstätten. Es liefert die relevanten Daten zum kompletten Motorrad wie Nachlauf, Lenkwinkel, Schwingenwinkel, Fronthöhe, Heckhöhe, Vorder- und Hinterachshöhe, Radstand, etc.
Ein auf den exakten Werten des gemessenen Motorrads basierendes Simulationsprogramm dient der Fahrwerksoptimierung und dem Fahrwerkstuning. Konfigurationen (Setups) können ermittelt und archiviert werden und helfen somit beispielsweise nach einem Wechsel auf Reifen mit anderen Durchmessern die optimale Einstellung von Front- und Heckhöhe wieder herzustellen.

Messablauf  Das CMS wird auf den linken Zentrierdorn des mega-m.a.x aufgeschoben. Die CMS-Messung erfolgt mit dem mega-m.a.x. Die Positionen der Achsen etc. werden mit den horizontal und vertikal verschiebbaren Lasern bestimmt. Die Auswertung der Ergebnisse erscheint im ausdruckbaren Messprotokoll am PC.

Messergebnis  ›Setups und Simulationsergebnisse‹, die sie über unsere Software auf ihrem Computer ausdrucken können:

Lieferumfang: CMS, Software, Transportkoffer
Abmessungen des Transportkoffers: 2050 mm x 410 mm x 170 mm
Gewicht: ca. 27 kg (inkl. Transportkoffer)

f.i.x

Das f.i.x-System ist unser speziell für Motorroller entwickeltes Messsystem, mit dem sie überprüfen können, ob die Qualitäts- und Sicherheitsstandards eines Motorrollers nach einem Unfall oder in sonstigen Zweifelsfällen unverändert gewährleistet sind. Es bietet eine schnelle und präzise Vermessung ohne im Regelfall dafür die Verkleidung demontieren zu müssen.

Messablauf  f.i.x arbeitet auf der Basis des Vergleichs der Positionen von Hinter- zu Vorderradfelge. Zwei Grundplatten werden über je drei spezielle Aufnahmen am Felgenhorn fixiert. Die integrierten Wellen zur Aufnahme des Lasers und des Spiegels sind damit automatisch und sehr präzise parallel zu den Radachsen ausgerichtet. Mit Hilfe einer verstellbaren Justiervorrichtung, einem Laser und einem Spiegel wird das Vorderrad exakt in Fahrtrichtung ausgerichtet. Dazu muss der Laserstrahl über den Spiegel in seinen Ursprung zurückgeworfen werden. Der am Lenker befestigte Indikator kann nun mit dem Laser direkt oder über den Spiegel am Vorderrad beaufschlagt und die Differenz abgelesen werden. Im Ergebnis erhält man präzise Werte zum Radabstand, dem Sturz und dem Radversatz, aus denen man nun auf den Zustand von Rahmen und Vordergabel zurückschließen kann. Dazu sind die Vergleichsdaten aus der Datenbank notwendig. Lautet das Ergebnis „maßhaltig“, dann sind der Rahmen sowie die Vordergabel in Ordnung. Bei einem Resultat „nicht maßhaltig“ ist entweder der Rahmen oder die Vordergabel oder beide Teile gemeinsam beschädigt. In diesem Fall sind weitergehende Untersuchungen (z.B. mit dem mega-m.a.x) notwendig um den Fehler einzugrenzen.

Messergebnis  Das ›Scheibner-Roller-Messprotokoll‹, das sie über unsere Software auf ihrem Computer ausdrucken können:

Laserleistung: < 1mW (Schutzklasse 1)
Laser-Wellenlänge: 650 nm
Laser Divergenz: 1 mrad
Lieferumwang: f.i.x., Software mit den jeweils aktuellen Herstellerdaten, Transportkoffer
Abmessungen des Transportkoffers: 1040 mm x 470 mm x 160 mm
Gewicht: ca. 15 kg (inkl. Transportkoffer)

f.e.in

Das f.e.in-System dient der Gabelvermessung und ermöglicht die Diagnose der Vordergabel ohne sie demontieren zu müssen. Teilweise muss das Vorderrad demontiert (z.B. bei Upside-Down-Vordergabeln) oder die Federbeine aus den Gabelbrücken gezogen werden.

Messablauf  Mit einer Messuhr erfassen sie die Verkippung der planparallelen Messplatte auf den Federbeinen. Dabei werden die Verschraubungen der Vorderachse und der Federbeine nacheinander gelöst. Mehrere Messungen im Verlauf der schrittweisen Drehung der Federbeine in den Gabelbrücken ermöglichen Aussagen zu der Durchbiegung der inneren bzw. äußeren Rohre sowie über die Verdrehung der Gabelbrücken. Die nach einem vorgegebenen Schema ermittelten Verkippungen der Messplatte werden in das entsprechende Formblatt der Software eingetragen.
Das fertige Messprotokoll wird über die mitgelieferte Software ausgedruckt.
Mit einer optionalen breiteren Messplatte können auch die Vordergabeln von Cruiser-Modellen gemessen werden.

Messergebnis  Das ›Scheibner-f.e.in-Messprotokoll‹, das sie über unsere Software auf ihrem Computer ausdrucken können:

Lieferumfang: f.e.in inkl. Messuhr, Software, Holzetui
Abmessungen des Holzetuis: 260 mm x 180 mm x 40 mm
Gewicht: 0,5 kg (inkl Holzetui)

R.V.Arm

Mit dem R.V.Arm können Bremsscheiben und Räder ohne Demontage vermessen werden. Die große Klemme ermöglicht eine fast beliebige Befestigung des Gelenkarmes z.B. an den äußeren Rohren der Vordergabel. Eine sichere Platzierung der Messuhr an der Bremsscheibe oder der Felge ist somit sehr einfach zu realisieren. So messen Sie den Rad- oder Bremsscheibenschlag schneller und sicherer als bei dem demontierten Rad auf dem Wuchtbock. Die kleine Messuhr des f.e.in Gerätes eignet sich hervorragend in Kombination mit dem R.V.Arm.

Max. Öffnung der Klemme: 105 mm
Max. Abstand Klemme zu Messuhrhalter: 240 mm

Lieferumwang: R.V.Arm

Gewicht (ohne Messuhr): 1.260 g

Die Scheibner Messsysteme im Vergleich